Bruder Klaus in der Kapelle Oberwald

Bruder Klaus<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>seelsorgeeinheitgossau.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>299</div><div class='bid' style='display:none;'>1999</div><div class='usr' style='display:none;'>11</div>

Am Pfingstsonntag wurde in der Kapelle Oberwald in Waldkirch eine Statue vom Bruder Klaus eingeweiht und eingesetzt.
Es geht ein jahrelanger Wunsch von vielen Pfarreiangehörigen in Erfüllung - Bruder Klaus, den Heiligen und Landespatron in der Oberwaldkapelle zu haben. Über 300 Personen wohnten dem Festgottesdienst bei. Der Provinzial der Pallottiner, Pater Adrian Willi, hielt die Festpredigt. Er wandte sich an die Gläubigen mit der Ermutigung, sich in der Kirche von heute und Welt als Christen vermehrt zu engagieren. Die Laien (griechisch Laos = Volk) im kirchlichen Sinn sind getaufte Christinnen und Christen und als solche das Volk Gottes, die Kirche. Bischöfe, Priester und Diakone sind eigentlich nur die Diener für das Volk Gottes und sollen Menschen in Freud und Leid begleiten in der Liturgie, in der Caritas und in der Verkündigung. Die Kirche hat von Christus den Auftrag erhalten, allen Menschen das Heil zu bringen. An dieser Sendung der Kirche sollen heute, stärker denn je, Laien bewusst ihre Verantwortung wahrnehmen und Kirche gestalten. Wie das geschehen kann, zeigen uns die Heiligen. Gerade Bruder Klaus war ja auch ein Laie, aber in seiner mystischen Verbundenheit mit Gott ein wichtiger Ratgeber für die Menschen seiner Zeit. Die Heiligen sind so etwas wie die Antwort Gottes auf die Nöte der jeweiligen Zeit. So hat auch Bruder Klaus, in Zeiten des Unfriedens mit seinem Rat zu Frieden und Erhaltung der Eidgenossenschaft verholfen. Auch heute steckt die Kirche, aber auch die Gesellschaft, in einer Krise und neue, grosse Fragen die Zukunft betreffend, tun sich auf. Wir stecken in Zeiten der Umbrüche: Altbewährtes gibt keine Antwort mehr und wohin sich die Zukunft entwickelt, wissen wir noch nicht genau. Auch hier lauern die Gefahren wie Spaltung und Zerfall. Bruder Klaus konnte damals Rat geben, weil er in allem nach dem Willen Gottes gefragt hat. Und so brauchen auch wir in Kirche und Gesellschaft wieder Mitmenschen, die aus ihrer tiefen Verbundenheit mit Gott den Weg in die Zukunft gehen und so ein Beispiel geben können.
Die musikalische Gestaltung der Feier oblag dem Blasiuschor mit Begleitung durch das Akkordeonorchester. Bei Alphornklängen und Hackbrettspiel kamen heimatliche Gefühle auf. Anschliessend gab es ein frohes Zusammensein: Feines Mittagessen, Kaffee und Dessert. Spiele für die Kinder organisierte die Jugendarbeit SE Gossau zusammen mit dem Pfarreirat. Ein Pfingstfest, wie man es sich wünscht: Lebendige und wohlgesinnte Gemeinschaft.
Bereitgestellt: 11.06.2019      
aktualisiert mit kirchenweb.ch